Mein Weg II


Ende März endete mein Vertrag mit meinem Arbeitgeber der letzten 18 Jahren. Die zwei folgenden Monate wollte ich für mich nutzen.

Im April war noch Skifahren angesagt. Für Mai hatte ich einen zweiten Anlauf für meinen Weg nach Verona geplant. Ja, hatte. Heute wollte ich erneut losgehen. Doch Leben ist das, was passiert, während man etwas völlig anderes plant.

Im Februar habe ich inlays bekommen. Für ein inlay musste noch Knochen aufgebaut werden. An der Seite laborier ich noch immer herum. Die Entzündung im Kiefer scheint endlich beseitigt. Doch die Nebenhöhlen ärgern mich noch immer.

Hier kommt das momentane Wetter noch erschwerend hinzu. Mit diesen verstopften und entzündeten Nebenhöhlen möchte ich bei dem Wetter nicht mit einem schweren Rucksack durch die Gegend laufen, noch dazu nicht gerade durch die Zivilisation, wenn auch in unmittelbarer Nähe.

Tja, und dann ist das Wanderbuch vom Goetheweg nicht auffindbar. Ohne zu wissen, wo es lang geht, kann ich wohl kaum losgehen.

Es wird also vorerst nichts mit dem zweiten Versuch. Zumindest brauche ich das Buch und gesunde Nebenhöhlen.

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2013 wird geprüft


Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2013 an.

Hier ist ein Auszug:

Eine Cable Car in San Francisco fasst 60 Personen. Dieses Blog wurde in 2013 etwa 920 mal besucht. Eine Cable Car würde etwa 15 Fahrten benötigen um alle Besucher dieses Blogs zu transportieren.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

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Meine rechte Seite…


…ist meine schwache Seite.

Beim letzten Termin stellte dann auch der Orthopäde fest, dass mein rechter Oberschenkel wesentlich weniger „muskelbepackt“ ist als der linke. Ist auch kein Wunder, wenn man die Geschichte dahinter kennt.

Meine Hüfte, fixiert mit Schrauben und Drähten

An beiden Hüften operiert, die rechte Seite hat mehr gelitten. Bei der rechtsseitigen OP wurde damals der Nerv angekratzt, der quer über den Oberschenkel führt. Das hat mich zwei Wochen länger ans Bett gefesselt. Die Schmerzen, die beim Versuch aufzustehen, entstanden, waren unerträglich. Noch bevor ich den Schmerz tatsächlich spürte, schossen mir die Tränen in die Augen. Diese zusätzliche Ausfallzeit wurde bei der Nachbehandlung natürlich nicht großartig berücksichtigt.

Beim Radeln hab ich es schon immer bemerkt. Es war schwieriger, mit dem rechten Bein aufs Radl zu steigen. Zu Anfang musste ich das Bein sogar über das Oberrohr heben, da ich einen sogenannten Mixte-Rahmen hatte.

Als Motorradfahrerin bin ich es gewohnt, von der linken Seite her aufzusteigen, und ich wollte mich nicht umgewöhnen. Doch eine Besserung habe ich auch trotz beinahe täglichem Radeln nicht gemerkt. Da der Unterschied aber auch nicht sehr gravierend war, habe ich mich damit abgefunden. Das Resultat ist, die Kniescheibe hat keinen ordentlichen Halt mehr und ist deshalb leicht verschoben.

Nun habe ich meinen Orthopäden gebeten, nach einem längeren und intensiveren Physioprogramm Ausschau zu halten. Denn ich halte die konventionelle Krankengymnastik für nicht effizient genug.  Von meiner Mutter habe ich den Hinweis bekommen, dass es mal ein sogenanntes „Heidelberger Programm“ gab. Mein Arzt will sich erkundigen, ob es dieses oder ein ähnliches Programm noch gibt. Er ist meiner Meinung, dass die Physio einfach nicht ausreicht.

Wer weiß, ob sich das jemals angleicht… Momentan bin ich da etwas müde und nicht überzeugt.

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Physio I


Mein erster Physio-Termin macht mir nicht sehr viel Hoffnung. Da kommt vermutlich für lange Zeit viel Arbeit auf mich zu. Ob da die Krankenkasse mitspielt, ist so eine Frage…

Zunächst habe ich erzählt, was mir alles zu meinem Knie und der rechten Seite eingefallen ist. Von Geburt an eine Hüftfehlstellung, die gefühlt links, medizinisch gesehen aber rechts schlimmer ist, wurde vor gut 10 Jahren beidseitig operiert. Dabei wurde das rechte Bein so fixiert, dass der rechte Fuß etwas nach außen zeigt. 1995 hatte ich einen Motorradunfall mit einem sehr großen Hämatom im Knie – natürlich im rechten. Schlussendlich litt das rechte Bein beim Bandscheibenvorfall vor ca drei Jahren, ich bin hauptsächlich mit dem rechten Fuß umgeknickt.

Dann hat die Therapeutin mein rechtes Knie und Bein manuell untersucht. Das eine oder andere war schmerzhaft, vieles nicht. Kurz kam der Begriff „Baker-Zyste“ ins Spiel. Doch vom Orthopäden wurde dies bei der MRT-Begutachtung nicht erwähnt. Mit meinem Laienauge kann ich auf den Ausdrucken auch nichts ähnliches erkennen. Die Bilder werde ich zum nächsten Termin mitnehmen – genau wie auch mein TENS-Gerät. Mit dem könnte ich die Muskelaufbauarbeit daheim wohl auch fortführen. Dieses Mal hatte ich an beides nicht gedacht.

Nach der manuellen Untersuchung durfte ich GNTM spielen und auf dem Laufsteg flanieren. Zunächst lief ich ganz normal, dann im Storchen- und zum Schluss im Ausfallschritt. Dabei kam heraus, dass ich in der rechten Hüfte noch einknicke, was das Knie natürlich auch beeinflusst.

Die muskuläre Situation auf der rechten Seite scheint sehr schlecht zu sein. Nun müssen wir diese aufbauen bzw. verbessern. Harte Arbeit liegt vor mir.

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Knorpelschaden


Am Freitag war ich bekanntlich in der Röhre. Auf eine Diagnose dort hätte ich lange warten müssen. Da ich heut einen Termin beim Orthopäden hatte, konnte ich auch noch bis heute warten.

Nach Meinung zweier Ärzte habe ich nun also einen schweren Knorpelschaden. Der Halteapparat (so nannte der Arzt es) hält die Kniescheibe nicht. Sie ist seitlich nach innen verschoben und hat so den Knorpel beschädigt. Der Knochen der Kniescheibe ist auch schon etwas weißlich auf dem MRT – also auch schon etwas in Mitleidenschaft gezogen.

Nun ist zunächst konventionelle Therapie angesagt. Sechs Termine für Physio- und Elektrotherapie habe ich bekommen und schon beim bekannten Therapeuten eingeholt. Außerdem wird die Muskulatur mit Hilfe eines TENS-Geräts besser aufgebaut.

Dies ist nun also einer der möglichen Folgeschäden meiner Hüftoperation von vor gut 10 Jahren. Besonders die rechte Seite hat damals Schwierigkeiten gemacht. Die Ärzte haben in der OP den Nerv, der quer über den Oberschenkel verläuft, angekratzt. Es war mir für zwei zusätzliche Wochen nicht möglich, das Bett zu verlassen. Die Schmerzen waren zu unerträglich. Vermutlich war der Muskelaufbau anschließend für die Knieregion nicht intensiv genug.

Zusätzlich bin ich von klein auf leidenschaftliche Skifahrerin. Bekanntlich ist dieser Sport für Kniegelenke nicht gerade ideal. Allerdings liebe ich diesen Sport. Daher war ich glücklich, als der Arzt heute sagte, er wolle mir das Skifahren nicht verbieten. Doch die diesjährige Skisaison solle ich frühestens in zwei Monaten beginnen.

Ich werde fleißig trainieren, um die Saison zu retten. (Man braucht immer ein Ziel.)

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58


Um auch mal zu sehen, daß ich nicht nur abgebrochen habe (= gescheitert) , halte ich mir gern diese Zahl vor Augen:

58

Von Sonntag bis Dienstag bin ich insgesamt 58km gelaufen.

Für mich finde ich das eine tolle Leistung. Nicht nur bin ich Mitte 40. Vor knapp 15 Jahren wurde der Geburtsfehler an meinen Hüften korrigiert. Beide Hüftpfannen wurden umgestellt. Und diese vorgeschädigte und operierte Hüfte hat 58km zu Fuß mitgemacht, mit 10-14kg zusätzlicher Belastung auf dem Rücken.

Da haben meine Orthopäden und Chirurgen doch richtig gute Arbeit abgeliefert.

Doch mein Traum ist noch nicht ausgeträumt…

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Orthopädie


Der Orthopäde ultraschallt, bewegt mein Bein, betastet mein Knie und bleibt vorsichtig. Von M13.16 steigert sich meine Diagnose auf M23.39. Der Arzt hat den Meniskus im Verdacht. Es könnte auch ein eingeklemmter Schleimbeutel oder so sein. Ich bekomme einen Zinklösungsverband, eine weitere Krankschreibung bis Mittwoch und eine Überweisung zum Kernspin (MRT).

Ein Anruf bei der Radiologie ergibt einen Termin am Freitag nächster Woche. Es zieht sich also alles fürchterlich hin.

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